Konzertorte

Sonntag,

Kammerton-Quartett

Das Kammerton-Quartett
Elisabeth Germann
Susanne Wiesner
Valentin Gloor
Stefan Vock

Wenn sich Fueter, Wyttenbach und Kollegen dem musikalischen Volksgut und insbesondere Mani
Matter annehmen; kunstvolle Arrangements, Volkslieder, Neues.

„kunscht isch geng es risiko“

Grenzgänge zwischen Kunstlied, Volkslied und Chanson

Gerne wird die grenzüberschreitende Natur der Musik beschworen – das Kammerton-Quartett besingt sie im jüngsten Programm mit einem Augenzwinkern. Wenn Johannes Brahms auf Mani Matter trifft und deutsche Volkslieder mit Schweizer Volksliedern in Arrangements klassischer Komponisten darum wetteifern, wer klassischer ist, wird es hör- und fühlbar, dass viele Grenzen vor allem in unseren Köpfen bestehen.

Spielend singen die vier (klassisch ausgebildeten) Sänger/innen über Grenzen hinweg und werden dabei auch von Robert Schumann und Felix Mendelssohn tatkräftig unterstützt. Den Liedern des Abends ist eines gemeinsam: Sie benennen Weisheiten, Gefühle und Erfahrungen unseres irdischen Daseins knapp und einfach und oft sehr prägnant und geben ihnen eine wohlklingende musikalische Form. Zum Geniessen, Nachdenken, Nachhorchen und Schmunzeln.

Das Kammerton-Quartett begeistert als professionelles A-cappella-Ensemble seit 1996 ein wachsendes Publikum in der ganzen Schweiz. Neben eigenen Konzertreihen mit klassischer Musik verschiedenster Epochen widmet es sich auch unkonventionellen Projekten und wird für sein breites Repertoire von Renaissance bis Gegenwart, von „E-Musik“ bis „U-Musik“ geschätzt.

Das Kammerton-Quartett arbeitete in einem Workshop mit dem Hilliard-Ensemble, war auf Tournee in den USA, wurde „Pro Argovia Artist“, sang mehrfach als Gast an den Winterthurer Musikfestwochen und trat schon verschiedentlich im In- und Ausland am Radio und im Fernsehen auf. Es hat eine CD mit Schweizer Volksliedern („Existe“, Zytglogge 4854) sowie eine Aufnahme mit Mani Matter-Liedern in Arrangements bedeutender Schweizer Komponistinnen und Komponisten veröffentlicht („kunscht isch geng es risiko“, Zytglogge 4940).

In der Regel konzentriert sich das Kammerton-Quartett auf A cappella-Repertoire, arbeitete jedoch zu Jubiläumsprogrammen auch schon mit dem berühmten Violinisten und Improvisator Paul Giger und mehrfach mit dem Organisten Tobias Willi zusammen. In vielen Projekten pflegte es einen intensiven künstlerischen Austausch mit dem in Wien wohnhaften Schweizer Komponisten Oliver Weber.

Ort: Alte reformierte Kirche Witikon

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