Konzertorte

Sonntag,

MOA-Trio

Deborah Marchetti, Violine
Jacqueline Ott, Marimba
Dimitri Ashkenazy, Klarinette


Musik zwischen Original und Verfremdung.

Programm ohne Pause

Alexander Arutjunjan (1920-2012)
Suite für Trio
Introduction – Scherzo – Dialog – Finale

Ernst von Dohnanyi (1877-1960)
Serenade Op. 10
4. Thema mit Variationen

Johann Sebastian Bach
Aus den Goldbergvariationen

 

Das MOA Trio

Deborah Marchetti - Violine

Die Geigerin Deborah Marchetti verfolgt seit Ihrem Solodebüt in der Tonhalle Zürich eine weltweite Tätigkeit als Solistin und Kammermusikerin: mit Konzerten in Wien, Paris, London, New York, Tokyo und Rom; als Gastmusikerin bei nationalen und internationalen Festivals sowie mit der Lancierung eigener Projekte ausserhalb des konventionellen Konzertbetriebs. Erfolgreiche Tourneen führten sie nach Japan und durch Nordamerika. Ihr Debüt in der Londoner Wigmore Hall 2010 stiess, ebenso wie ihre 2009 bei Sony Classical veröffentlichte CD White Nights, bei Publikum und Presse auf grossen Beifall.

Die Musikerin ist in Zug geboren und aufgewachsen und studierte in Basel, Paris und Wien in den Meisterklassen von Michael Frischenschlager, Erich Höbarth, Vladimir Spivakov, Denes Szigmondy, Shmuel Ashkenasi sowie Régis Pasquier, Professor am Conservatoire Supérieur de Paris, der über sie schreibt:“Elle est une vraie musicienne.”

Als vielfach ausgezeichnete Schweizer Künstlerin ist Deborah Marchetti Trägerin des internationalen Béla Bartók-Preises und des Förderpreises des Kantons Zug. Ihr Repertoire umfasst ein breites Spektrum an Werken des Barock, der Wiener Klassik, der Romantik sowie Neuer Musik. Sie spielt eine Violine von Francesco Ruggeri, Cremona 1652, die ihr von einem privaten Gönnerverein zur Verfügung gestellt wird.

Link: http://www.deborahmarchetti.ch/


Jacqueline Ott – Marimba, Vibraphon

Jacqueline Ott studierte klassisches Schlagzeug und Klavier am Konservatorium Winterthur und schloss beide Ausbildungen mit dem Konzertreifediplom ab. Das Schlagzeugstudium führte sie in Paris bis zum „Prix D‘Excellence“ weiter. Sie erhielt den 1. Preis am BAT-Wettbewerb für neue Musik in Lausanne sowie den Kulturförderpreis der Stadt Winterthur.
Ihre ersten Konzerte spielte sie noch auf beiden Instrumenten, konzentrierte sich aber schon bald solistisch auf das Marimba. Mit 18 Jahren debütierte sie als Solistin unter Mario Venzago mit dem Orchester Musikkollegium Winterthur. Neben regelmässigen Auftritten als Solistin und Kammermusikerin ist sie seit 1995 Schlagzeugerin im Collegium Novum Zürich und arbeitete mit verschiedensten Komponisten und Dirigenten zusammen (Heinz Holliger, Pierre Boulez, Sofia Gubaidulina, Mauricio Kagel, Jörg Widmann, György Kurtag u.a.). Mit diesem Ensemble tritt sie auf den grossen Bühnen und Festivals Europas auf und hat zahlreiche CD’s eingespielt.

Daneben gilt ihr grosses Interesse dem Zusammenspiel in kleineren Formationen und lässt sie ständig nach neuen Kombinationen mit anderen Instrumenten und Musikstilen suchen. Sie bereicherte das Repertoire für Marimba mit der Vergabe von Kompositionsaufträgen (David Philipp Hefti, Martin Wettstein, Elmir Mirzoev u.a.) und erarbeitet regelmässig eigene Arrangements.

Link: http://www.jacquelineott.ch/

 

 

DIMITRI ASHKENAZY, KLARINETTE

Dimitri Ashkenazy wurde 1969 in New York geboren. 1978 siedelte er mit seinen Eltern von seinem Heimatland Island in die Schweiz um, wo er seither lebt. Ersten Musikunterricht erhielt er am Klavier im Alter von sechs Jahren. Vier Jahre später wechselte er zur Klarinette und wurde Schüler von Giambattista Sisini. 1989 tritt er unter Beibehaltung des Lehrers ins Konservatorium Luzern ein, wo er vier Jahre später sein Studium "Mit Auszeichnung" abschloss. 1992-93 war er Mitglied der Schweizer Jugend-Sinfonie-Orchesters, und von 1993-95 gehörte er dem Gustav Mahler Jugendorchester an. Seit 1991 führt eine rege Konzerttätigkeit Dimitri Ashkenazy in alle Welt. So trat er in der Hollywood Bowl von Los Angeles auf, im Sydney Opera House, in der Suntory Hall in Tokyo, der Royal Festival Hall in London, bei den Salzburger Festspielen, im Prager Rudolfinum sowie in der Salle Pleyel von Paris auf, um nur einige zu nennen.

Neben seinen Konzertverpflichtungen hat Dimitri Ashkenazy bereits an zahlreichen CD-, Radio- und Fernsehproduktionen mitgewirkt, mit verschienenen Aufnahmen u.a. bei paladino, Orlando, Pan Classics, Decca, DUX und Ondine. Einladungen als Gastdozent für Meisterkurse führten ihn zur Australian National Academy in Melbourne, zum Merit Music Program in Chicago, zur Universität von Oklahoma City, zum College of Music in Reykjavík und zu den Conservatorios Superiores von San Sebastián und Granada.

http://www.dimitriashkenazy.net/

Ort: Katholische Kirche Witikon

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